Pura Vida!

Jules’ Reise zum Mittelpunkt Amerikas (und anderen schönen Orten).

Time's flying.

Sonntag, 10.03.2013

Wow, nun bin ich schon vier Wochen hier und damit ist ein Viertel meiner Zeit hier schon um ):

Reis, Reis, Reis...
Mir geht es immer noch richtig gut hier. Das Essen langweilt mich langsam (es gibt eigentlich jeden Tag Reis), aber manchmal gehen wir einfach Essen und da gibt es zum Teil richtig richtig lecker was zwischen dir Zähne :P Zum Beispiel mexikanische Burritos (oder keine Ahnung, halt so ne Art Wraps, aber die heißen ja immer anders, je nachdem wie die gerollt oder gefaltet sind -.-) oder frisch zubereitete Nacho-Chips mit frischer Guacamole ;)
Aber dennoch: Wenn ihr neidisch darauf sein solltet, dass ich nach der Arbeit einfach mal zum Karibischen Strand gehen kann (okay, wäre ich auch :D), dann genießt einfach die gute deutsche (und internationale) Küche. Darauf bin ich nämlich auch echt neidisch ;)

Fortschritte bei der Arbeit
Die Arbeit im Center nimmt weiter ihren Lauf und so langsam fühle ich mich auch gut eingearbeitet. Heute waren fast nur neue Volontäre im Center und niemand da für eine Einweisung und da hatten wir „Älteren“ (seit zwei Wochen da, haha.) schon ziemlich viel Verantwortung. Das ist dann schon mal richtig anstrengend und nervig, aber trotz allem macht mir die Arbeit immer noch tierisch Spaß ;)
Leider gehören aber auch traurige Vorkommnisse zu unserer Arbeit, so ist letzte Woche das Ozelot Brigitte gestorben und vor einigen Tagen ein Baby-Faultier ): Das war wirklich sehr traurig, aber unsere Tierärztin konnte nichts mehr machen :/

Affen-Baby :) Nerea, der frechste Affe den die Welt je gesehen hat :D Wusstet ihr, dass Stachelschweine SO süß sind? Ein wildes Faultier im Center. Unser Sloth-Tower für die Unsere Dante oder Conan. Bin nicht sicher. :D Süß?! <3 Der Sloth-Garden. Meist ein chilliger Job.

Freizeit :)
Mittwoch und Donnerstag hatte ich frei. Am Nachmittag war ich am Strand und hab mir einen Sonnenbrand geholt (obwohl es keine Sonne gab -.-). Mittwochabend haben wir Helenas Abschied gefeiert (unsere Mami <3 ) und waren in einer typischen costaricanischen Bar in Puerto Viejo mit Salsa- und Merengue-Musik.
Donnerstag waren wir dann mit vier Mädels im Nationalpark Cahuita. Zwar hat sich das nicht so sehr gelohnt, weil wir erst um halb 3 da waren und um 4 den Strand schon wieder verlassen mussten, aber der Strand ist wirklich schön. (Wir waren deshalb so spät, weil hier einem jeder immer erzählt, die Busse würden halbstündlich fahren; das ist aber grundsätzlich nie richtig.) Wir machten auch noch Bekanntschaft mit einem Waschbären, der es auf unsere Kekse abgesehen hatte. Süßes Tier (: Und endlich haben wir auch ein paar wilde Affen gesehen, Brüllaffen und Kapuzineräffchen. Mittwochmorgen wurde ich übrigens auch von einem Schwarm Tukane vor unserem Fenster geweckt.

Krasse Ameisen-Straße. Ab durch die Mitte! Ein Fluss. Zum Glück ohne Krokodile. Der freche Waschbär.

Haare kämmen?!
Eine weitere Sache, an die ich mich gewöhnt habe, ist übrigens, sich nicht mehr die Haare zu kämmen. Oder sehr selten. Ob ihr’s glaubt oder nicht! :D Aber es bringt einfach nichts. Zum einen sind die Haare von der Sonne und dem Salzwasser ohnehin extrem trocknen und widerspenstig, zum anderen werden sie jeden Tag von Affen und dergleichen so durchwuselt, dass es sich gar nicht lohnt.


So, ich glaube, es gibt auch bald Essen hier. Ich weiß gerade nicht, ob ich noch etwas wichtiges vergessen habe, aber so viel ist auch in der vergangenen Woche nicht passiert. Falls mir noch was einfällt, melde ich mich wieder. Ein paar Bilder gibt es natürlich auch noch ;) Ansonsten,

Hasta luego!
eure Jules

mit Tieren gearbeitet: Kinkajou (Honigbär), Stachelschweine, Tukane, Spider-Monkeys, Agouti, Eichhörnchen, Rehe, Papageie, Paka
Tiere in der freien Natur gesehen: Brüllaffen, Kapuzineräffchen, Tukane, Libellen

Riesen-Libelle in unserem Haus.


 

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Dieses Blog berichtet aus Costa Rica (Praktikum).

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