Pura Vida!

Jules’ Reise zum Mittelpunkt Amerikas (und anderen schönen Orten).

On the Road again!

Sonntag, 13.03.2016

Nach knapp einer Woche in Panama schaffe ich es jetzt endlich, einen neuen Blogeintrag zu schreiben :) 

Am 7. März ging es von Hamburg über Frankfurt erst einmal knapp 11 Stunden nach Punta Cana, Dominikanische Republik. Von dort aus sollte unser Flieger nach Panama City weiter gehen. Problem: Unser einziger Ausreisenachweis war das Rückflugticket von Costa Rica, das reichte allerdings nicht als Ausreisenachweis aus Panama (obwohl ja eigentlich dann klar ist, dass ich Panama verlasse). Jedenfalls wurde uns knapp eine Stunde vor Abflug gesagt, dass wir einen Bus oder ähnliches nach Costa Rica buchen müssen. Die Internetverbindung war schrecklich und so saßen wir mit ca. 5 anderen Betroffenen am Flughafen und versuchten verzweifelt, im Internet etwas zu finden. Erst nach etwa einer halben Stunde war die Verbindung einigermaßen stabil und mir fiel der Shuttlebus ein, den ich bei meinem letzten Besuch in Panama schon genutzt hatte. Dort gelang es mir dann zum Glück auch, eine Buchung zu tätigen, die dem Flughafenpersonal als Nachweis genügte. Da jedoch ein anderes Mädchen auch Deutschland das gleiche Problem hatte und ihr Handy nicht richtig funktionierte, half ich ihr danach ebenfalls noch bei der Buchung. Fünf Minuten bevor unser Flieger starten sollte gingen wir an Board. Danach war ich erstmal fix und fertig! :D

 

Der erste Tag in Panama City war dann auch nicht viel besser. Es gab einige gesundheitliche Probleme, die wir erst nachmittags in den Griff bekamen. Aber keine Sorge, es geht uns allen gut :) Dementsprechend haben wir am ersten Tag auch nicht viel gemacht. Allerdings konnten wir noch den Pool unseres Hotels auf dem Dach nutzen, von dem aus man über die Dächer von Panama City schauen kann :) 

Am zweiten Tag in Panama City haben wir eine Stadtrundfahrt mit einem Hop On-Hop Off-Bus gemacht. Das hieß, man konnte jederzeit in einen der Busse einsteigen und irgendwo aussteigen, dort Zeit verbringen und mit einem späteren Bus wieder weiter fahren. Wir haben uns die Miraflores Schleusen des Panama Kanals und die Altstadt Casco Viejo angesehen, von wo aus man einen großartigen Blick über die Skyline hat. Die Tour war wirklich interessant, aber auch sehr anstrengend. Die Schleusen waren etwas enttäuschend, da zu der Zeit kein Schiff fuhr und man so nicht viel sehen konnte, insbesondere bei dem teuren Eintrittspreis. Aber ohne Panama-Kanal wollten wir Panama auch nicht verlassen ;) 

Panama City Miraflores Schleusen

 

Genau das taten wir dann aber schon am nächsten Tag. Da ging es mittags mit der in Panama ziemlich neuen Metro zum Busbahnhof und von dort mit dem öffentlichen Bus 7 Stunden nach David im Südwesten des Landes. Dort verbrachten wir lediglich die Nacht, um am folgenden Tag ebenfalls mit dem öffentlichen Bus nach Almirante und von dort mit dem Taxi Boot nach Bocas del Toro zu fahren. 

 

In Bocas kam dann endlich Karibik-Feeling auf: Bunte Holzhütten, überall Palmen, Kolibris, frisches Obst und leckeres Hähnchen in Kokossoße mit Patacones im Restaurant direkt am Wasser. So hatte ich mir das vorgestellt! Auch wenn Panama City ein interessanter Eindruck war, so war die Ruhe nach dem ganzen Lärm und Stress in Panama City doch einfach herrlich. 

Den ersten Tag ließen wir gemütlich ausklingen und buchten für den nächsten Tag eine Bootstour. Diese führte auf verschiedene Inseln des Bocas-Archipel und beinhaltete Delfin-Watching, Seesterne, Schnorcheln, Faultiere und den Besuch in einem Restaurant mit tollem Blick aufs Wasser. Die Tour hat viel Spaß gemacht und wir konnten sogar ein paar Delfine fotografieren und filmen. :) 

 

Das Schnorcheln hatte mich dann wieder etwas angefixt und ich wollte gerne noch einmal tauchen gehen. Heute morgen habe ich mich also kurzfristig für einen Tauchgang mit "Auffrischungskurs" in meiner damaligen Tauchschule angemeldet, die praktischerweise direkt neben unserem Hotel war. Dort absolvierte ich gemeinsam mit drei Mädels aus England zwei Tauchgänge. Der erste war für mich noch etwas holprig, ich hatte zu wenig Gewicht am Gürtel, weshalb ich immer wieder zu weit aufstieg, hatte ein paar Probleme mit dem Druckausgleich und geriet zwischendurch etwas in Panik, weil die Sichtweite plötzlich unter einen Meter betrug. Der zweite Tauchgang war dafür umso großartiger! Wir fuhren zum "Wreck", einem vor 20 Jahren versenktem Schiffswrack, in dem ich bei meinem Tauchkurs schon getaucht war. Hier fühlte ich mich gleich wohler und kam auch viel besser zurecht. Und die Landschaft war unglaublich! Bunte Korallen, Unterwasserwesen, die ich noch nie gesehen hatte, viele bunte Fischschwärme, Tintenfische, Hummer und sogar einen Hai haben wir gesehen! Es ist einfach atemberaubend. Und das Gefühl, unter Wasser atmen zu können und schwerelos zu schweben ist unbeschreiblich. Die Dive Instructors von Starfleet Scuba waren auch wieder sehr geduldig und hilfsbereit und haben uns hinterher sogar ein paar Fotos vom Tauchgang geschickt. Es war toll! 

Meine Eltern waren währenddessen übrigens mit dem Fahrrad an der Küste unterwegs und haben sich die Wellen und Surfer angeschaut. 

Tauchen :) Gefährlicher Hai! Lobster! Ein Fisch! Auch wenn es nicht danach aussieht.

Morgen geht dann mit dem Shuttlebus weiter über die Grenze und nach Costa Rica, endlich zurück in mein geliebtes Puerto Viejo! <3

 

Mehr Fotos lade ich noch hoch, nur leider haben wir hier keine Möglichkeit, die Fotos der Kamera zu übertragen. 

 

Liebe Grüße und Buenas noches, 

Julia 

 

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Dieses Blog berichtet aus Costa Rica (Praktikum).

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