Pura Vida!

Jules’ Reise zum Mittelpunkt Amerikas (und anderen schönen Orten).

Berichte von 04/2013

Schildkröten im Bootcamp

Mittwoch, 17.04.2013

So, es ist wirklich mal wieder Zeit für einen Blogeintrag. Auch wenn ich hier kein Internet habe und nichts veröffentlichen kann, setze ich mich jetzt hin und schreibe euch was ;)

Bye Bye, Zivilisation
Am Montag der vergangenen Woche habe ich mich von meinen neuen Freunden in Puerto Viejo verabschiedet und habe den Bus Richtung Limon genommen. Von dort aus ging es weiter nach Batan. Die Busfahrt dahin dauerte zwar nicht lange, aber war trotzdem anstrengend. Ich machte nämlich den Fehler, einen Tico um die 30 zu fragen, ob Batan die letzte Busstation ist. Daraufhin fragte er ob er sich neben mich setzen darf und hat mich eine geschlagene Stunde lang vollgelabert. Am Ende hat er mir gesagt, wie sehr es ihn freut, dass wir jetzt Freunde sind und dann bekam ich noch einen Wangenkuss zum Abschied. An diese Mentalität kann ich mich irgendwie nicht gewöhnen :D Die meisten Menschen hier wollen wirklich nur nett sein, aber die Männer sind manchmal echt etwas aufdringlich.

Von Batan aus wurde ich dann von einem Mitarbeiter des Schildkrötenprojekts abgeholt. Dann ging es zusammen mit drei anderen Volontären mit dem Boot auf unsere EINSAME INSEL. Die Bootsfahrt war der Wahnsinn! Anfangs war der Rio Pacuare, wie der Fluss heißt, ein kleiner Bach mit dichter Vegetation drumherum, aber später entwickelte er sich zu einem riesigen Fluss. Wir haben viele Vögel und sogar eine Flussschildkröte gesehen (: Und die Landschaft ist wirklich atemberaubend, mit dem dichten Wald oder Wiesen mit Kühen und Pferden drumherum.

Welcome to the Bootcamp
Auf unserer Insel und in unserem Haus angekommen, wurden wir von Robert und Sean empfangen. Nach einer kurzen Einweisung (bei der uns unter anderem erzählt wurde, dass an der Küste hier viele Haie leben und dass die Ticos hier um jeden Preis eine Beziehung mit jedem Mädchen eingehen wollen) durften wir unser Zimmer beziehen. Wir schlafen mittlerweile NUR noch mit 4 Mädels im Zimmer (anfangs 5, ca. 15 Quadratmeter, Hochbetten, keine Schränke oder sonstiges). Ach nein, zurzeit sogar nur noch zu dritt, weil Stephanie aufgrund eines Termitenbefalls ihres Betts das Zimmer wechseln musste. Klingt gut, nicht? ;) Insgesamt sind wir zurzeit 8 Freiwillige im Haus, und ich komme auch mit allen total gut klar (:

Auf der Insel wohnen im Großen und Ganzen die Volontäre mit ihren „Betreuern“ und nebenan die Poacher. Das ist wirklich eine komische Situation, denn tagsüber grüßt man sich auf der Straße und nachts ist man im Wettlauf gegeneinander und ignoriert sich konsequent. Einige der Local Guides sind auch noch sehr eng mit ihren Poacher-Nachbarn befreundet. Kein Wunder aber, es gibt ja auch keine große Auswahl, wen man sich zum Freund macht. Außerdem gibt es auf der Insel noch einen kleinen Shop, in dem man Kokos-Produkte (Öl, Ketten aus Kokosschale etc.) und Kekse oder Softdrinks (manchmal auch Bier, yay!) kaufen kann. In unserem Garten konnten wir Affen (Kapuziner-Äffchen), Tukane, Oropendulas (eine Vogelart) und Geckos beobachten und einmal haben wir auf der Insel sogar ein Zweifinger-Faultier mit Baby gesehen :) UND: Auf der Hin- und Rückfahrt auf dem Fluss gab es Kaimane, Krokodile, Flussschildkröten und sogar einen Flussdelfin zu beobachten :)

In unserem Haus gibt es dreimal am Tag Kohlenhydrat-Futter. Zwar schmeckt das Essen gut, aber wir bekommen wirklich nur Kohlenhydrate und Fett. Nur hin und wieder mal gibt es Kohl, denn für frisches Gemüse oder Fleisch (oder Obst…) fehlt uns der Kühlschrank. ): Morgens gibt es fast immer Gallo Pinto und Pancakes, mittags oft Suppe oder Tortillas und abends Nudeln, Lasagne (mit Sojabohnen) oder Reis mit Curry. Achja, der Verzehr von Alkohol ist übrigens gänzlich verboten.

Über den Tag verteilt bekommen wir immer unsere „Super Fun Jobs“, die zum Teil sinnvoll sind (wie Geschirr abwaschen), zum Teil aber auch einfach totaler Blödsinn sind (wie zum Beispiel die „Pool“ Area fegen, was natürlich JEDEN Tag gemacht werden muss; der Pool ist übrigens leer). Manchmal geht mir das schon gehörig auf den Keks, vor allem, weil kein anderes Projekt solche Aufgaben machen muss. Ich habe zwar kein Problem damit, zu helfen, aber wir zahlen 40 Dollar pro Nacht und dafür finde ich das schon sehr viel Geld. Achja, habe ich erwähnt dass wir nicht nur kein Internet, sondern auch keinen Strom haben? Es gibt eine einzige Glühbirne, die mit Solarenergie betrieben wird. Mein Laptop hat jetzt noch eine Akkulaufzeit von 1,5 Stunden. Byebye!

Die Arbeit im Projekt
Ich stehe morgen meistens gegen 8.30 Uhr auf, weil es dann einfach viel zu heiß im Zimmer wird. Um 9.00 Uhr gibt es dann Frühstück. Danach machen wir meistens nichts oder spielen mal ein Spiel. Wenn ich nicht zu faul bin, spiele ich ein bisschen Ukulele oder mache Fotos. Um 13.00 Uhr gibt es meistens Mittagessen. Danach machen wir wieder nichts. :D Um 15.00 Uhr haben wir dann meistens Hatchery Duty (also Arbeiten bei den Schildkröten-Nestern; z.B. den Sand reinigen oder Pflanzenwurzeln entfernen)) oder Beach Cleaning (also Strand aufräumen). Dann gibt es noch die Nachtschicht, die bei Patrouillen von 20 - 24 Uhr oder von 24 - 4 Uhr geht. Wenn man Hatchery Duty hat, ist das entweder von 18 – 24 Uhr oder von 24 – 6 Uhr.

Wenn man Patrouille hat, was meistens der Fall ist, läuft man in seinem Sektor, also Strandabschnitt, 4 Stunden lang hin und her auf der Suche nach Spuren, Schildkröten oder Nestern. Hat man dann endlich eine Schildkröte gefunden, wird es richtig spannend: Als erstes wird eine Tüte in das Nest gehalten, damit die Eier leicht transportiert werden können. Damit werden dann alle Eier aufgefangen. Währenddessen wird kontrolliert, ob die Schildkröte einen Pit, also einen Chip, und Tags, also Metallklammern mit einer ID-Nummer hat. Ist dies nicht der Fall, muss der Guide diese anbringen. Dann wird noch ein winziges Stück der Hinterflosse zwecks DNA-Bestimmung abgeschnitten. Danach wird die Schildkröte vermessen und auf Verletzungen untersucht, was anschließend alles in ein Datenblatt eingetragen wird.
Es ist auf jeden Fall super aufregend, wenn man diese riesigen Geschöpfe (ca. 150 cm groß) bei der Eiablage beobachten kann. Das Anbringen der PITs und Tags tut den Tieren übrigens nicht weh, da sie während der Eiablage in einer Art Trance-Zustand sind und kaum noch etwas mitbekommen.

Ein- bis zweimal die Woche hat man jedoch Hatchery, was bedeutet, dass man grundsätzlich erstmal die Hatchery bewacht. Die Hatchery ist der eingezäunte Bereich, in dem die Eier „Relocated“, also wieder eingegraben werden.  Man sitztdort also 6 Stunden und läuft zwischendurch eine kleine Patrouille oder sucht im Hatchery nach Krebsen, die man dann herausjagen muss. Wenn dann allerdings eine Gruppe mit Eiern kommt, muss man das Loch graben, die Eier ablegen und alle Daten aufnehmen. Das hält einen aber zumindest wach, denn 6 Stunden nachts nur herumzusitzen ist sehr, sehr ermüdend!

Tine
Nun zu mir: Direkt in meiner ersten Nacht haben Annett und Ich bei unserer kleinen Patrouille vor der Hatchery eine Schildkröte gefunden. Ich habe sie Tine getauft. Das witzige ist, dass ALLE Volontäre im Tortuga Feliz-Projekt in ihrer ersten Nacht eine Schildkröte finden, während andere Freiwillige manchmal wochenlang keine sehen. Da standen wir also, völlig aufgeregt und ahnungslos, und haben mit unseren Lampen das Signal für „Wir haben eine Schildkröte und brauchen Hilfe“ gegeben. Eine halbe Stunde lang habe ich dann gewartet, bis endlich jemand kam. CJ, ein Local Guide, hatte eigentlich frei, ging aber glücklicherweise zum Rauchen nach Draußen und hat so mein Lichtsignal gesehen. Er kam dann auch direkt angelaufen und unter seiner Anweisung habe ich dann meine ersten Eier geborgen (die die Schildkröte schon gelegt hatte, also musste ich sie aus dem Nest wieder herausholen) und meine erste Schildkröte vermessen. Es war total überwältigend, diesem rieesigen Tier (150 cm Panzerlänge; macht ungefähr 2 m Gesamtgröße) bei der Eiablage zuzusehen und sich danach sorgfältig und liebevoll um die Eier zu kümmern. Wenn ich mich richtig erinnere, hat Tine 64 Eier gelegt. Das ist nicht soo viel, aber vielleicht war das sogar Tines erstes Mal, denn sie hatte auch noch keine Tags oder einen Pit. Den Rekord hält bislang wohl eine Schildkröte, die 141 Eier gelegt hat. Und ich sage euch, selbst so ein Eierbeutel mit nur ca. 70 Eiern wiegt ne Menge! Wenn man den dann vom Ende der Insel zur Hatchery tragen muss, werden einem die Arme ganz schön lang.

23. April 2013 – Tortuguero: Wir haben Freigang!

Endlich mal raus hier! An einem schönen sonnigen Tag fragten uns ein paar Mädels aus dem Louis‘ Project, ob wir sie am nächsten Tag mit nach Tortuguero, dem nahegelegenen Nationalpark, begleiten wollten. Da wir wirklich scharf darauf waren, unser natürliches Gefängnis in Form einer einsamen Insel mal zu verlassen, waren wir natürlich gleich begeistert dabei, koste es was es wolle. Es wurde also alles geplant, das Boot bestellt und am nächsten Morgen – regnete es in Strömen -.-Da wir für diesen Fall keine Abmachung getroffen hatten, machten wir uns trotzdem auf den 20-minütigen Weg zu Louis‘. Dort haben wir dann erfahren, dass der Ausflug ausfällt und trafen die Entscheidung, es am nächsten Tag nochmal zu versuchen. Am nächsten Tag also – das gleiche Spiel. Dieses Mal hatten wir allerdings vorher abgemacht, dass wir bei strömendem Regen nicht fahren würden. Wir beschlossen, dem Ganzen eine dritte und LETZTE Chance zu geben. Dafür suchten wir uns den Dienstag aus, da wir montags die Hatchery fertig machen mussten. Und das war eine gute Entscheidung! Am Dienstag schien die Sonne, und wir strahlten übers ganze Gesicht. Wir gingen in Tortuguero richtig schön frühstücken (OBSTSALAAAAT!!), schauten uns hinterher den Park an (ich habe alle drei Affenarten der Karibikküste gesehen: Spinnenaffen, Brüllaffen und Kappuzineräffchen; außerdem eine giftige Schlange) und anschließend gönnten wir uns Brownies mit Eis und einen Cocktail. GENIAL! Man weiß erst, was man vermisst, wenn man es nicht mehr hat. Wie weise, wie weise. Zum Abschluss des Tages stürmten wir noch den Supermarkt und deckten uns mit Chips und Schokolade ein. Ein wirklich gelungener Tag! (:

27. April 2013 – Eine Zusammenfassung

Sorry, dass ich nicht früher weiterschreiben konnte, aber mein Akku hat dann doch irgendwann aufgegeben ;) Heute bin ich in mein nächstes Projekt, das Papageien-Projekt, gefahren. Dazu aber später mehr. An dieser Stelle möchte ich euch noch einen kurzen zusammenfassenden Rückblick über das Schildkrötenprojekt geben. Was mir wirklich gut gefallen hat, waren die Schildkröten. Es war unglaublich, diese seltenen und interessanten Tiere nachts bei der Eiablage zu sehen. Außerdem fand ich es wirklich eine Erfahrung wert, drei Wochen lang ohne Internet und Handy und auch ohne Strom auszukommen. Auch das Leben auf einer einsamen Insel ohne Kontakt zur Außenwelt war erfahrungsreich. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, war das Projekt selbst und wie wir als Volontäre zum Teil behandelt wurden. Das Essen im Projekt ging einem nach spätestens einer Woche tierisch auf den Keks, und die Arbeit war extrem anstrengend. Es wurde kaum geschätzt, dass wir jede Nacht unseren Schlaf für die Schildkröten opferten. Es hätte wirklich das Paradies auf Erden sein können mit dem Strand direkt vor der Haustür, den Obstpalmen und –bäumen umzu und den vielen verschiedenen Volontären aus verschiedenen Ländern. Leider wurde aber überhaupt keine Gruppenatmosphäre hergestellt, was ich sehr schade fand. Ich bin im Nachhinein aber trotzdem sehr froh, dass ich dieses Projekt gemacht habe. Ich habe viele Erfahrungen gesammelt, tolle Menschen kennengelernt und wer kann schon von sich behaupten, dass er einer Lederschildkröte bei der Eiablage zugesehen und anschließend noch die Babys gerettet hat?! ;)

So, ich entschuldige mich für diesen sehr langen Text, aber es ist wirklich schwer, drei Wochen in einen Blogeintrag zu packen :D Als Entschädigung wie immer: Schöne Fotos (:

Buenas Noches,
eure Jules

Skorpion in unserem Haus Harte Arbeit in der Hatchery Tukan-Vögel Rio Pacuare am Morgen Sonnenuntergang SOO groß sind Lederschildkröten! Unsere Basis Pantera mit ihrem neuen Spielzeug (meine alten T-Shirts) - endlich glücklich! Ein Besucher in unserem Zimmer Sonnenaufgang Die Hatchery Ein Krebs auf unserem Dach La Luna. Rio Pacuare Der Eingang zu Tortuguero Eine süße Bar in Tortuguero Spider-Monkey! Kapuzineräffchen Eine giftige Schlange Tortuguero Nationalpark Tortuguero Pueblo Schwarze Heuschrecke Babyvogel. Unser Zimmer. RIESIG! -.- Unser Projekt Pantera <3 Springender Affe. Affe auf unserem Grundstück Eine Schildkröte! Erkennt ihr sie? ;) Eier sammeln. Having fun digging holes! :D La casa del coco - der kleine Laden. Angeln :) Rio Pacuare mit Mündung ins Meer Baby-Turtle. Großer Krebs. Große Spinne :-/ Ein Müllberg am Strand. Spaß beim Beach Cleaning PUPPY! Süß?

Mit Tieren gearbeitet: Lederschildkröte
Tiere in der Natur gesehen: Kapuzineräffchen, Brüllaffen, Süßwasserdelfin, Geoffroy-Klammeraffen, Zweifinger-Faultier, Dreifinger-Faultier, Opossum, Krokodil, Kaiman, Flussschildkröte (und bestimmt noch viel mehr)

Auf zu den Schildkröten!

Sonntag, 07.04.2013

So, ich muss noch einmal das Internet ausnutzen, denn vermutlich werde ich die nächsten drei Wochen keine Verbindung zur Außenwelt herstellen können.

Ein Tag ohne Wasser.
Am Freitag hatten wir kein Wasser. Schon wieder nicht. Das war jetzt das zweite Mal innerhalb von sechs Wochen. Das beste daran war, dass ich mittags Monkeysitting hatte. Und beim Monkeysitting ist es so, dass man grundsätzlich IMMER angeschissen und angepisst wird. Komm ich also nach Hause: Nix mit Duschen. Also ab zum Meer und da gebadet :D Man muss sich nur zu helfen wissen :p

Ein spontaner Umzug.
Bei uns ist im Moment ein bisschen Chaos. Am Freitag bekamen wir eine E-Mail, dass das Haus, in dem wir untergebracht sind, verkauft wurde und wir voraussichtlich bald umziehen müssen. Am Freitagabend wurde uns dann mitgeteilt, dass der Umzug schon am Samstag stattfinden müsste. Also Freitagabend noch schnell Sachen gepackt (zusätzlich zu meinem Rucksack, meinem kleinen Koffer und meinem kleinen Handgepäckrucksack brauchte ich noch drei Tüten :D) und Samstag nach der Arbeit ging es dann ins neue Heim. Unsere neue Unterkunft liegt auf der anderen Seite von Puerto Viejo und damit Kilometer von unserem Projekt entfernt. Es fahren auch irgendwie nur ein paar Mal täglich Busse auf der Strecke, weswegen wir jetzt morgens zur Arbeit zu spät kommen und nachmittags noch fast zwei Stunden auf den Bus warten müssen -.- Das Gute aber: Für mich spielt das alles keine Rolle mehr, denn ich bin ab morgen im Schildkrötenprojekt :p

El cumpleaños de Poo
Gestern hatte Poo, unsere Managerin hier im Center, Geburtstag. Den hat sie bei gutem Essen und ein paar Drinks bei La Biela gefeiert, einer Bar mit toller Atmosphäre und einer super Band, die mit einfachsten Mitteln (einem Banjo, Bongos und einem "Bass", der aus einem Holzkarton, einem Stock und einer Schnur bestand) total groovige Musik gemacht haben. Es war wirklich ein witziger Abend. Poo und auch die anderen Leute hier im Center werde ich auch ganz schön vermissen. Es ist toll, wie man immer wieder neue Leute und damit neue Charaktere kennenlernt. Ganz zu schweigen vom kulturellen und sprachlichen Austausch :)

Time to say goodbye Stirnrunzelnd
Hier im Jaguar Rescue Center ist heute mein letzter Tag :( Im Moment sitze ich mit fünf Faultieren, dem Agouti, Stanley (dem Honigbären) und Whizzie dem Papageien im Sloth-Garden. Vorher war ich kurz im Wald mit den Affen :) Wenn ich hier so sitze merke ich schon, wie mir die kleinen Racker hier ans Herz gewachsen sind und wie sehr ich sie vermissen werde. Auch wenn die Arbeit manchmal auch genervt hat, wenn ein Faultier dich anlächelt oder Stanley sich an deine Schulter klammert, macht das alles wieder wett :) Aber ich werde den Kleinen hier ja nochmal zusammen mit meinen Eltern einen Besuch erstatten. Bis dahin heißt es aber: Farewell, meine Lieben <3

Auch von euch verabschiede ich mich erstmal für eine Weile, denn wie ich vor kurzem erfahren habe, gibt es im Schildkrötenprojekt keine Internetverbindung. Ich hoffe aber, dass ich nach den drei Wochen, wenn ich dann in mein Papageienprojekt nacht Alajuela wechsle, wieder Internet habe und euch dann von meinen Erfahrungen bei den Schildkröten berichten und natürlich viele Bilder zeigen kann. Ich freue mich schon sehr darauf :)

Bis dahin, hasta pronto,

eure Jules

Hier noch ein paar Bilder :)

Stanley, das Kinkajou <3 Im Wald mit Nerea (und noch einem, erkenn ich so gerade nicht). Chai hat Durst. Stan the man! Kurze Pause. :) Gouti-Gouti. Der Sloth-Tower. Das Affenhaus. Molly <3 Benedikt, oder wie auch immer er jetzt heißt. Sonnenuntergang in Puerto Viejo. OWL my god! POLLENZ! Fernando will immer alls haben. Babys füttern :) CHUCKY!! :) Mein Lieblings-Spidermonkey.